Erinnerung an die Folgen des Kapp-Putsch fürs Ruhrgebiet

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Autor/Autorin

Portrait
PD Dr. Irmtrud Wojak
Geschäftsführerin

Theater Traumbaum meistert Premiere

Die Erinnerung an die „Märzstürme 1920“ wurde zu unvergesslichen „Herbststürmen 2020“

In den meisten Geschichtsbüchern tauchen die Ereignisse nur als Fußnote auf, aber 1920 haben die Menschen im Ruhrgebiet die damals noch junge Republik vor dem Militärputsch unter Kapp-Lüttwitz bewahrt. Unter Einsatz ihres Lebens retteten sie mit großer Zivilcourage die Demokratie. All das ist heute vergessen, verdrängt oder von den Nationalsozialisten entstellt.

Theater Traumbaum lässt unter erschwerten Pandemie-Bedingungen Schicksale und Geschichten aus der Zeit August 1914 bis April 1920 auf der Bühne lebendig werden, denn auch heute, obwohl 100 Jahre dazwischen liegen, bewegt sich unsere Gesellschaft wieder im gleichen Spannungsfeld: damals zwischen demokratischer Gleichberechtigung aller Menschen gegen nationalistischen Militarismus, heute zwischen friedlichem Engagement für Menschenrechte gegen die neuen extremen und gewaltbereiten Nationalisten, die sich populistisch in die Mitte unserer Gesellschaft drängen.

Gefördert von: BUXUS STIFTUNG und Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen

„Die wilden 1920er Jahre an der Ruhr. Ein Stück Ruhrgebietsgeschichte“ ( WAZ-Artikel )

Es finden weitere Schulvorstellungen statt v om 26. bis 29. Oktober 2020, jeweils um 10.00 Uhr.

Eintritt: 5,00 Dauer: 60 Minuten plus Nachbereitungsdiskussion mit den Schauspieler_innen