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Buchvorstellung und Gespräch
Queere jüdische Opfer im Holocaust — es muss sie gegeben haben, aber sie fehlen in der Geschichtsschreibung. Wie es dazu kam, wer diese Menschen waren, und wie gleichgeschlechtliche Liebe uns hilft, die Geschichte der Shoah besser zu verstehen, das alles erklärt die Historikerin Anna Hájková in ihrem Vortrag. Anhand von bekannten sowie neuen Beispielen wie Anne Frank oder Jiří Vrba erzählt Hájková anschaulich, wie Queerness in Holocaust aussah und wie wir sie in den Archiven wiederfinden können.
Dr Anna Hájková ist Reader of modern European continental history an der University of Warwick. Menschen ohne Geschichte sind Staub ist ihr zweites Buch und wurde von queer.de als eins der wichtigsten Sachbücher von 2024 genannt. Außerdem wurde das Buch zuletzt mit dem 75th National Jewish Book Award ausgezeichnet.
Eine Veranstaltung des Fritz Bauer Forums in Kooperation mit Punktgenau – Forum für politische Bildung


Magdalena Köhler (M.A.)
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