Geschichten, die Wurzeln schlagen

In Erinnerung an mutige Menschen.

Über das Projekt

Im Garten der Vielfalt werden im Laufe des Jahres 20 Bäume gepflanzt, die das Forum grüner machen, zu einer klimaresilienten Stadt beitragen und zum Verweilen einladen.

Im Projekt „Geschichten, die Wurzeln schlagen“ möchten wir einige dieser Bäume Personen widmen, die für Menschenrechte und Demokratie gekämpft haben und von denen wir, besonders in Hinblick auf die Herausforderungen der Gegenwart, lernen können.

In Zeiten von wachsendem Rechtsextremismus und der Normalisierung rassistischer Parolen, ist es für uns ein wichtiges Anliegen, die vielen mutigen Menschen in Bochum und im Ruhrgebiet in ihrem Kampf für die Demokratie und für Menschenrechte zu bestärken und ihnen Geschichten von Personen in Erinnerung rufen, die sich auch in schwierigen Zeiten stets für die Menschenrechte eingesetzt haben.

Der Garten mit diesen Bäumen soll dabei auch einen Ort der Ruhe bieten, der zum Kraft tanken bei den schweren Themen, die mit dem Einsatz für die Menschenrechte einher gehen, einlädt. Die Bäume symbolisieren gleichzeitig auch Wachstum und die Stärke derer, denen diese Bäume gewidmet sind.

Willi Hoffmeister

„Die Faust nicht nur in der Tasche ballen.“

Unter dem gleichnamigen Titel hielt Ulrich Sander die Biographie von Willi Hoffmeister, der 2021 verstarb, fest. Der Friedensaktivist und und Gewerkschaftler war sein leben lang politisch aktiv. Seine Familiengeschichte und das Aufwachsen im Nationalsozialismus haben sein politisches Engagement geprägt, er wurde Mitglied in der FDJ, der KPD, und der VVN-BdA, außerdem war er Mitorganisator der Ostermärsche im Ruhrgebiet.

 

Zur Biographie

Leyla Ferman

„Şêr şêr e, çi jin çi mêr e.“

„Ein Löwe ist ein Löwe, ob Frau oder Mann.“

Leyla Ferman, Mitbegründerin von Women for Justice e.V., einem Verein, der sich besonders für Ezid*innen aus Shingal im Irak einsetzen, die vom sog. Islamischen Staat verschleppt wurden. Sie spricht über den seit 2014 anhaltenden Genozid an den Ezid*innen, über überlebende Frauen und die Bedeutung von Dokumentation, Gerechtigkeit und Erinnerungskultur.

Zum Gespräch

Liu Xiaobo

„Meinungsfreiheit ist die Grundlage der Menschenrechte, die Quelle der Menschlichkeit und die Mutter der Wahrheit.“

zur Geschichte

Christine Schröder

„Von den wirklichen Verbrechern will man heute nichts mehr wissen, weil man sie damals gedeckt hat.“

zur Geschichte

Wangari Maathai

„Es sind die kleinen Dinge, die Bürger*innen tun. Das macht den Unterschied. Mein kleines Ding ist das Pflanzen von Bäumen.“

folgt in Kürze

Sie haben Fragen zum Projekt? Wir helfen gerne

Jennifer Haas

Bibliothek und Archiv

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Öffnungszeiten:

Montag bis Mittwoch 10.00 - 16.00 Uhr | Donnerstag 14.00 - 17.00 Uhr | Freitags nach Vereinbarung