Zehn Zwölf
28 Min. 59 Sek.

Unterstützer*innenkreis für Mouhamed Lamine Dramé | „Einzelfall steht inzwischen für ein systemisches Problem“

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Unterstützer*innenkreis für Mouhamed Lamine Dramé

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Martin von Berswordt-Wallrabe

Veröffentlicht am

10. Januar 2024

Am 8. August 2022 wurde der damals 16 Jahre alte Mouhamed Lamine Dramé bei einem Polizeieinsatz in Dortmund erschossen. Vor wenigen Tagen hat vor dem Landgericht Dortmund der Prozess gegen fünf Dortmunder Po­li­zis­t*in­nen begonnen. Jasmin vom Unterstützer*innenkreis für Mouhamed Lamine Dramé spricht im Podcast „Zehn Zwölf“ über die Umstände des Todes des Geflüchteten aus dem Senegal und welche Änderungen notwendig sind, im Polizeigewalt einzudämmen. Das Fritz Bauer Forum beschäftigt sich mit dem Kampf um die Menschenrechte in Vergangenheit und Gegenwart im Februar 2024 in drei Veranstaltungen explizit mit Schwarzer Geschichte. Schwarze Geschichte spielt aber nicht nur einmal im Jahr zum Black History Month eine Rolle wir setzen uns auch im weiteren Verlauf von 2024 mit Schwarzer Geschichte und Gegenwart auseinander, so zum Beispiel mit dieser Folge des Podcasts „Zehn Zwölf“ oder im April 2024 mit einem Schwerpunkt auf Ruanda.

Weitere Folgen

Zehn Zwölf
Max Ciolek | „Kulturelle Teilhabe ist kein Luxus, sondern ein Recht.“
Kulturelle Teilhabe gilt als Menschenrecht – und ist doch für viele Menschen in Deutschland keine Realität. In dieser Folge spricht Martin mit Max Ciolek von der Bundesvereinigung Kulturelle Teilhabe darüber, warum der Zugang zu Kultur noch immer stark von sozialen Faktoren abhängt – und weshalb dieses oft übersehene Menschenrecht so entscheidend für gesellschaftliche Teilhabe ist. Es geht um unsichtbare Barrieren, politische Verantwortung und die Frage, warum kulturelle Teilhabe mehr ist als ein Freizeitangebot: nämlich eine Voraussetzung für Zugehörigkeit, Ausdruck und demokratische Beteiligung. Eine Folge über ein Recht, das viele nicht kennen – und das dennoch grundlegend für eine offene Gesellschaft ist.
10. April 2026
19 Min. 56 Sek.
Zehn Zwölf
Katja Urbatsch | „Das Recht auf Bildung gilt nicht für alle.“
In dieser Folge spricht Martin mit Katja Urbatsch, Mitgründerin und Geschäftsführerin von ArbeiterKind.de, über Bildung als Frage der sozialen Gerechtigkeit. Noch immer entscheidet in Deutschland die Herkunft stark darüber, wer studiert und wer nicht. Urbatsch erklärt, warum viele junge Menschen aus nicht-akademischen Familien auf dem Weg an die Hochschule vor strukturellen Hürden stehen – von fehlenden Informationen bis zu finanziellen Unsicherheiten. Im Gespräch geht es um Bildung als Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, um Solidarität durch Peer-Netzwerke und um die Frage, was passieren muss, damit das Recht auf Bildung tatsächlich für alle gilt.
10. März 2026
25 Min. 44 Sek.
Zehn Zwölf
Helena Steinhaus | „Das Existenzminimum müsste man eigentlich nicht weiter kürzen können.“
Wie gerecht ist ein System, das das Existenzminimum kürzt? Helena Steinhaus, Gründerin von Sanktionsfrei, erklärt, warum Sanktionen im Bürgergeld Menschen unter das Minimum drücken, welche Mythen über „Sozialbetrug“ sich hartnäckig halten – und was hinter der aktuellen Reform der Grundsicherung steckt. Sie spricht über Macht und Repräsentation, Lobbyeinfluss, die Angst vor dem Jobcenter und die Realität von Millionen, die von Armut betroffen sind oder jeden Tag knapp daran vorbeischrammen. Ein Satz, der bleibt: „Es ist letztendlich einfach Klassenkampf.“
10. Februar 2026
26 Min.41 Sek.