
Gemälde von Hafiza Qasimi
ab 15. November 2026
Öffnungszeiten der Ausstellung
15. November– 20. Dezember 2026
Mo-Do & Sa-So | 10.00 – 17.00 Uhr
Fr | 10.00 – 15.00 Uhr
Bei Veranstaltungen bis 19.00 Uhr
Die Ausstellung „Hoffnung auf das Leben“ zeigt Fotografien früherer Gemälde sowie aktuelle Werke der afghanischen Künstlerin Hafiza Qasimi. Einige ihrer Bilder entstanden noch in Afghanistan. Aus Sicherheitsgründen musste sie diese Werke später selbst verbrennen. Erhalten geblieben sind die Fotografien – und die Geschichten, die mit ihnen verbunden sind. Ihre in Deutschland entstandenen Arbeiten setzen die Auseinandersetzung mit der Lebenssituation von Frauen und Mädchen in Afghanistan fort.
In ihren Gemälden beschäftigt sich Hafiza Qasimi mit fehlenden Rechten, gesellschaftlichen Erwartungen und den Einschränkungen, denen Frauen in ihrer Heimat ausgesetzt sind. Gleichzeitig erzählen ihre Werke von Mut, Freiheit, Selbstbestimmung und der Hoffnung auf ein selbstbestimmtes Leben.
Hafiza Qasimi wurde 1998 in einem kleinen Dorf in Afghanistan geboren – mit großen Träumen und Ambitionen. Über ihre Erfahrungen schreibt sie: „Eine Frau zu sein, ist in unserer Gesellschaft eine der schwierigsten Herausforderungen. Frauen opfern oft ihr Leben für die Wünsche der Gesellschaft und der Menschen um sie herum. Ich wollte zur Schule gehen und mich bilden…“ Nach acht Monaten des Wartens im Iran konnte sie 2023 nach Deutschland ausreisen, um ein neues Leben zu beginnen. Doch ihre Gedanken sind weiterhin bei den Mädchen und Frauen in Afghanistan. Ihre Kunst ist Ausdruck persönlicher Erfahrungen und zugleich eine Stimme für Frauen, deren Rechte und Freiheiten bis heute stark eingeschränkt sind.
Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit Fragen von Freiheit, Menschenrechten, Bildung und Selbstbestimmung auseinanderzusetzen und die persönliche Geschichte hinter den Bildern kennenzulernen.

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Ein Rückblick

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