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Zwischen Spur und Stille | Gespräch zwischen Alexander Fichtner und Hella Sinnhuber

Di
02
Jun 2026

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Jun 2026

Hella Sinnhuber ©Alexander Fichtner

Ort: Fritz Bauer Forum, Feldmark 107, 44803 Bochum
Dauer: 90 Min.
Beginn: 18:00
Ende: 19:30
Sprachen: Deutsch
Eintritt: Frei
Barrierefrei

Gespräch

Fotografie im Spannungsfeld von Kunst und Journalismus

Im Gespräch mit Hella Sinnhuber gibt Alexander Fichtner Einblick in seine fotografische Praxis zwischen Journalismus und Kunst. Ausgehend von Überleben im Zelt spricht er über seine Arbeit im Flüchtlingscamp Sheikhan und seine reduzierte Bildsprache, die Orte und Spuren für sich sprechen lässt.

Geprägt durch seine künstlerische  und seine journalistische Arbeit verbindet Fichtner dokumentarische Genauigkeit mit künstlerischer Verdichtung. Seine Bilder thematisieren Erinnerung, Verlust und Unsichtbarkeit – ohne die Wirklichkeit zu inszenieren.

Im Dialog wird zudem die Rolle von Fotografie im Kontext von Demokratie und Pressefreiheit verhandelt: als visuelles Zeugnis, das Aufmerksamkeit schafft und gesellschaftliche Verantwortung sichtbar macht.

 

Hella Sinnhuber, Kulturwissenschaftlerin, Journalistin und Mitgründerin des experimentellen Kulturlabors artpark Hoher Berg. Sie moderierte viele Jahre in Hörfunk und TV, unter anderem beim WDR und im ZDF. Als Lehrbeauftragte unterrichtet sie Kulturjournalismus an der Westfälischen Hochschule.

Alexander Fichtner, 1979 in Herten geboren und im Ruhrgebiet aufgewachsen, arbeitet als freier Fotograf, Journalist und Künstler. Er studierte freie Kunst und Fotografie an der FAdBK in Essen und schloss dort als Meisterschüler bei Professor Stephan Paul Schneider ab. Zudem studierte er Journalismus und Public Relations an der Fachhochschule Gelsenkirchen. Recherchen führten ihn ins Baltikum, auf den Balkan und in den Kaukasus. Seine fotografischen Arbeiten bewegen sich zwischen journalistischer Präzision und künstlerischem Ausdruck, ohne dabei die Wirklichkeit zu verfälschen. Gerade die Abwesenheit von Menschen prägt viele seiner Bilder und verleiht ihnen eine besondere Atmosphäre von Stille, Leere und Isolation. Orte und Gegenstände treten dabei als eigentliche Erzähler hervor.

 

 

Eine Veranstaltung des Fritz Bauer Forums.

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