Zehn Zwölf
25 Min. 09 Sek.

Christan Ude | „Der einzige Name, der einem einfällt, ist wirklich Fritz Bauer.“

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Christian Ude

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Martin von Berswordt-Wallrabe

Veröffentlicht am

10. Mai 2025

Der ehemalige Münchener Oberbürgermeister Christian Ude ist Jurist und Sozialdemokrat. Mit diesen Parallelen ist er ein spannender Gesprächspartner für diese besondere Folge zur Eröffnung des Fritz Bauer Forums in Bochum. Am 22. Mai liest er dort Texte von Fritz Bauer, gemeinsam mit einer Schauspielerin. Im Podcast spricht er über die Bedeutung der Erinnerungskultur, die Versäumnisse der deutschen Juristen bei der Aufarbeitung der NS-Verbrechen und warum „rechts“ nicht zum Kampfbegriff werden darf.

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Zehn Zwölf
Max Ciolek | „Kulturelle Teilhabe ist kein Luxus, sondern ein Recht.“
Kulturelle Teilhabe gilt als Menschenrecht – und ist doch für viele Menschen in Deutschland keine Realität. In dieser Folge spricht Martin mit Max Ciolek von der Bundesvereinigung Kulturelle Teilhabe darüber, warum der Zugang zu Kultur noch immer stark von sozialen Faktoren abhängt – und weshalb dieses oft übersehene Menschenrecht so entscheidend für gesellschaftliche Teilhabe ist. Es geht um unsichtbare Barrieren, politische Verantwortung und die Frage, warum kulturelle Teilhabe mehr ist als ein Freizeitangebot: nämlich eine Voraussetzung für Zugehörigkeit, Ausdruck und demokratische Beteiligung. Eine Folge über ein Recht, das viele nicht kennen – und das dennoch grundlegend für eine offene Gesellschaft ist.
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Zehn Zwölf
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In dieser Folge spricht Martin mit Katja Urbatsch, Mitgründerin und Geschäftsführerin von ArbeiterKind.de, über Bildung als Frage der sozialen Gerechtigkeit. Noch immer entscheidet in Deutschland die Herkunft stark darüber, wer studiert und wer nicht. Urbatsch erklärt, warum viele junge Menschen aus nicht-akademischen Familien auf dem Weg an die Hochschule vor strukturellen Hürden stehen – von fehlenden Informationen bis zu finanziellen Unsicherheiten. Im Gespräch geht es um Bildung als Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, um Solidarität durch Peer-Netzwerke und um die Frage, was passieren muss, damit das Recht auf Bildung tatsächlich für alle gilt.
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Zehn Zwölf
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Wie gerecht ist ein System, das das Existenzminimum kürzt? Helena Steinhaus, Gründerin von Sanktionsfrei, erklärt, warum Sanktionen im Bürgergeld Menschen unter das Minimum drücken, welche Mythen über „Sozialbetrug“ sich hartnäckig halten – und was hinter der aktuellen Reform der Grundsicherung steckt. Sie spricht über Macht und Repräsentation, Lobbyeinfluss, die Angst vor dem Jobcenter und die Realität von Millionen, die von Armut betroffen sind oder jeden Tag knapp daran vorbeischrammen. Ein Satz, der bleibt: „Es ist letztendlich einfach Klassenkampf.“
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